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11.01.2016, 15:42 Uhr | CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg
Dierk Homeyer: Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft der gesamten Region stärken
CDU verabschiedet Positionspapier zum Flughafen BER
Auf der Klausurtagung der CDU-Fraktion wurde heute ein Positionspapier zum Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) und dessen Umfeldentwicklung beschlossen. Dazu sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dierk Homeyer. 
Mit einem eigenen Positionspapier und Antrag für den Landtag will die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg mit ihrem wirtschaftspolitischen Sprecher Dierk Homeyer die Entwicklung des Flughafen BER voranbringen.
Schönefeld -
„Die CDU-Fraktion steht zu einem wirtschaftlich erfolgreichen, wettbewerbsfähigen Flughafen. Schon jetzt ist die Metropolregion Berlin-Brandenburg eine der wichtigsten Luftverkehrsregionen in Deutschland, doch es ist notwendig, den Blick auf die Entwicklung des Flughafens nach der Eröffnung zu richten. Die CDU-Fraktion hat schon früh auf infrastrukturelle Probleme hingewiesen, die es dringend zu beheben gilt. So müssen unter anderem die Kapazitätsengpässe durch das rasante Passagierwachstum beispielsweise durch den Weiterbetrieb des Flughafens Schönefeld-Alt und Erweiterungsmaßnahmen am neuen Flughafen beseitigt werden. Die Bundesstraße B96/B96a muss ausgebaut sowie ein eng getakteter S-Bahn-Pendelverkehr zwischen BER und Schönefeld-Alt eingerichtet werden.
 
Das Flughafenumfeld muss in einem ganzheitlichen Prozess strategisch weiterentwickelt werden. Eine nachhaltige und wertschöpfende Ansiedlungspolitik muss sich auf Industrieunternehmen und ein breites Spektrum an Dienstleistungen konzentrieren. Dazu sind eine engere Abstimmung der Wirtschaftsförderung in den Ländern Berlin und Brandenburg, eine Steuerung der Ansiedlungen und eine zügige Umsetzung der von uns geforderten Maßnahmen dringend erforderlich. Zur nächsten Plenarsitzung bringen wir deshalb den Antrag „Flughafenentwicklung am BER vorantreiben“ ins Plenum ein. Mit einem attraktiven und vernetzten Standort wird die Wettbewerbsfähigkeit und die Wirtschaftskraft der gesamten Region gestärkt.“
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