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31.03.2016, 11:19 Uhr | Dierk Homeyer
Homeyer: Brauchen mehr Verständnis für die Landwirtschaft
CDU-Politiker für Kompromiss mit Initiatoren des "Volksbegehrens gegen Massentierhaltung"
Für einen Kompromiss mit den Initiatoren des "Volksbegehrens gegen Massentierhaltung" hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Dierk Homeyer bei seinem Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes in Sauen ausgesprochen. Wie Homeyer im Gespräch mit Hartmut Noppe, dem Vorsitzenden des Kreis-Bauernverbandes, und dessen Geschäftsführerin Ruth Ulbrich sagte, müsste ein Ausgleich gefunden werden. Hintergrund ist die Sondersitzung des Landtages am 19. April, in der über Annahme oder Ablehnung des Volksbegehrens entschieden wird. Sollte es zu keinem Kompromiss kommen, droht am 17. Juli ein Volksentscheid. Für Homeyer keine Alternative. 
 
Forderte einen Kompromiss mit den Initiatoren des \"Volksbegehrens gegen Massentierhaltung\" - der CDU-Landtagsabgeordnete Dierk Homeyer.
Sauen -
In diesem Zusammenhang lobte der CDU-Politiker die Arbeit der Bauern und forderte mehr Verständnis für die Landwirtschaft. Gleichzeitig erteilte er dem von den Initiatoren geforderten Verbandsklagerecht eine klare Absage. „Wir wollen nicht noch mehr Bürokratie und die Modernisierung von Stallanalagen erschweren“, so der CDU-Politiker, der aber auch von den Landwirten ein Entgegenkommen forderte. So gehöre das Beschneiden von Schwänzen und Schnäbeln nicht mehr zu einer zeitgemäßen Landwirtschaft. Übereinstimmung herrschte in der Frage der Installation eines Landestierschutzbeauftragten und dem Nitrateintrag in den Boden.